Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GBU Psyche) ist seit 2013 gesetzlich vorgeschrieben (§ 5 ArbSchG). Sie zielt darauf ab, psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu identifizieren und Maßnahmen zur Verbesserung zu entwickeln. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen hier vor Herausforderungen, da oft Ressourcen und Fachwissen fehlen. Dennoch ist die regelmäßige Durchführung essenziell, um Gesundheit, Motivation und Produktivität der Mitarbeitenden zu fördern und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Wichtige Punkte:
- Pflicht für alle Arbeitgeber: Beurteilung alle zwei Jahre oder bei Änderungen.
- Zentrale Bewertungsbereiche: Arbeitsinhalte, Organisation, soziale Beziehungen, Arbeitsumgebung.
- Warnsignale: Zeitdruck, Über-/Unterforderung, Konflikte, Arbeitsplatzunsicherheit.
- Mitarbeiterbeteiligung: Befragungen, Workshops und Einzelgespräche sind entscheidend.
- Lösungen für KMU: Schrittweise Umsetzung, digitale Tools wie das GA-Psyche KIT, Fokus auf problematische Bereiche.
Die GBU Psyche ist ein kontinuierlicher Prozess, der durch klare Dokumentation und regelmäßige Überprüfung langfristig einen gesunden Arbeitsplatz schafft.
Hauptbereiche der GBU Psyche-Bewertungen
Kernbewertungsbereiche
Die GBU Psyche widmet sich vier zentralen Bereichen, die den gesamten Arbeitsalltag abdecken. Dieser strukturierte Ansatz hilft, potenzielle Belastungen frühzeitig zu erkennen und gezielt anzugehen.
Der erste Bereich, Arbeitsinhalt und Arbeitsaufgabe, untersucht, wie sinnvoll, abwechslungsreich oder monoton die Tätigkeiten sind. Dabei wird geprüft, ob die Fähigkeiten der Mitarbeitenden optimal genutzt werden, oder ob Über- bzw. Unterforderung vorliegt.
Im zweiten Bereich, Arbeitsorganisation und Arbeitszeit, stehen die Rahmenbedingungen im Fokus. Hierzu gehören Arbeitszeiten, Pausenregelungen, Schichtdienste und die generelle Ablaufplanung. Themen wie flexible Arbeitsmodelle, Homeoffice und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielen ebenfalls eine Rolle.
Soziale Beziehungen bilden den dritten Schwerpunkt. Dabei werden das Betriebsklima, die Zusammenarbeit im Team und das Führungsverhalten analysiert. Auch Konflikte, Mobbing oder Diskriminierung fallen in diesen Bereich, ebenso wie die Unterstützung durch Vorgesetzte.
Der vierte Bereich, Arbeitsumgebung, bezieht sich auf physische Faktoren, die psychische Auswirkungen haben können. Dazu gehören Lärm, Beleuchtung, Raumklima, ergonomische Arbeitsplätze und die technische Ausstattung. Diese Aspekte liefern die Basis, um gezielte Schutzmaßnahmen zu entwickeln und Stressfaktoren zu minimieren.
Warnsignale, die überwacht werden müssen
Es gibt klare Hinweise auf psychische Belastungen, die nicht ignoriert werden sollten. Quantitative Überforderung zeigt sich durch unrealistische Deadlines, ständigen Zeitdruck und regelmäßige Überstunden, oft auch durch das Mitnehmen von Arbeit nach Hause.
Qualitative Überforderung tritt auf, wenn Aufgaben die Fähigkeiten der Mitarbeitenden übersteigen. Unzureichende Qualifikationen, unklare Anweisungen oder häufig wechselnde Anforderungen führen hierbei zu Stress.
Auch Unterforderung kann ein Problem sein. Monotone Aufgaben oder fehlende Herausforderungen sorgen für Frustration und Demotivation.
Führungsprobleme machen sich durch unklare Kommunikation, fehlende Wertschätzung und mangelnde Transparenz in Entscheidungsprozessen bemerkbar. Wenn Mitarbeitende keinen Einfluss auf ihre Arbeit haben, entsteht oft ein Gefühl der Machtlosigkeit.
Ein weiteres Warnsignal ist Arbeitsplatzunsicherheit. Befristete Verträge, Umstrukturierungen oder unklare Zukunftsaussichten belasten die Psyche. Hinzu kommen Work-Life-Balance-Probleme, etwa durch ständige Erreichbarkeit, unregelmäßige Arbeitszeiten oder fehlende Erholungsmöglichkeiten. Diese Anzeichen zu beobachten und zu adressieren, ist ein zentraler Bestandteil der GBU Psyche.
Warum Mitarbeiterbeteiligung wichtig ist
Die Einbindung der Mitarbeitenden ist unverzichtbar. Nur sie selbst können ihre individuellen Belastungen und die Herausforderungen ihres Arbeitsalltags realistisch schildern. Ihre Perspektive ist entscheidend, um geeignete Lösungen zu finden.
Führungskräfte und externe Berater sehen oft nur die offensichtlichen Probleme. Verborgene Konflikte oder subtile Stressfaktoren bleiben ihnen oft verborgen. Mitarbeitende hingegen kennen die Details und können wertvolle Vorschläge für Verbesserungen liefern.
Eine aktive Beteiligung erhöht die Akzeptanz der späteren Maßnahmen. Wer in den Prozess eingebunden wird, fühlt sich ernst genommen und ist eher bereit, Veränderungen mitzutragen. Das steigert die Erfolgschancen bei der Umsetzung.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Mitarbeitenden einzubinden: Mitarbeiterbefragungen helfen, die Belastungen in größeren Gruppen systematisch zu erfassen. Workshops und Gruppendiskussionen bieten Raum für einen intensiven Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Lösungen. Einzelinterviews können sensible Themen ans Licht bringen, die in der Gruppe möglicherweise nicht angesprochen werden.
Anonymität und Vertraulichkeit sind dabei essenziell, um ehrliche Rückmeldungen zu erhalten. Eine offene Kommunikation über den gesamten Prozess und den Umgang mit den Ergebnissen schafft Vertrauen und fördert die Beteiligungsbereitschaft.
Wie Sie die GBU Psyche Schritt für Schritt durchführen
Aufgaben erfassen und Stressfaktoren identifizieren
Der erste Schritt bei der GBU Psyche besteht darin, alle Arbeitsplätze und Tätigkeiten systematisch zu erfassen. Dabei sollten Mitarbeitende nach ähnlichen Arbeitsbedingungen gruppiert werden – etwa nach Abteilungen, Standorten oder Tätigkeitsbereichen.
Ein guter Ausgangspunkt sind interne Daten wie Mitarbeiterbefragungen, Krankenstandsquoten, Langzeiterkrankungen oder Fluktuationsraten. Diese Informationen können erste Hinweise auf mögliche psychische Belastungen geben.
Für die Datenerhebung gibt es verschiedene Methoden: anonymisierte Online-Fragebögen, Gruppeninterviews oder moderierte Workshops. Oft führt eine Kombination dieser Ansätze zu den besten Ergebnissen.
„Bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung am Arbeitsplatz geht es nicht um die psychische Verfassung des Einzelnen. Die GBpsych wirft einen Blick auf das gesamte Unternehmen. Sie betrachtet alle Einflüsse, die auf Arbeitsplätze einwirken, sowohl Risikofaktoren (negativ) als auch Ressourcen (positiv).“
– youCcom smartLion
Für eine fundierte Analyse sollten validierte Instrumente wie COPSOQ, EpGA oder das youCcom SSIM-Modell verwendet werden. Eine Teilnahmequote von mindestens 75 % ist entscheidend, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
Besonders wichtig: Anonymität und Datenschutz müssen vollständig gewährleistet sein. Die Ergebnisse sollten nur in anonymisierter Form und für Gruppen mit mindestens fünf Teilnehmenden ausgewertet werden. Basierend auf dieser Analyse können zielgerichtete Schutzmaßnahmen entwickelt werden.
Schutzmaßnahmen entwickeln und umsetzen
Nach der Analyse gilt es, Maßnahmen zu entwickeln, die gezielt auf die identifizierten Stressfaktoren eingehen. Dabei sollten sowohl Risikofaktoren reduziert als auch vorhandene Ressourcen gestärkt werden.
In diesen Prozess sollten alle relevanten Akteure eingebunden werden: Geschäftsführung, Personalverantwortliche, Betriebsrat und Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Fokusgruppen mit Mitarbeitenden können helfen, die Ursachen besser zu verstehen und konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Für kleinere Unternehmen kann die Einbindung externer Expertise hilfreich sein. Alternativ bietet das GA-Psyche KIT eine kostengünstige Lösung mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und vorgefertigten Vorlagen.
Ein klarer Zeitplan mit definierten Verantwortlichkeiten ist essenziell. Kommunizieren Sie dabei transparent, warum bestimmte Maßnahmen ergriffen werden. Nach der Umsetzung sollte regelmäßig überprüft werden, ob die Maßnahmen die gewünschte Wirkung zeigen.
Überprüfung und Verbesserungsprozess
Die GBU Psyche ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Nach der Umsetzung der Maßnahmen ist es notwendig, deren Wirksamkeit zu überprüfen – etwa durch erneute Analysen oder Befragungen.
Mindestens alle zwei Jahre sollten Führungsreviews stattfinden, um einen Überblick über die Initiativen, Bewertungsergebnisse und Verbesserungsmaßnahmen zu erhalten.
Der Überprüfungsprozess soll nicht nur sicherstellen, dass bestehende Maßnahmen wirken, sondern auch Anpassungen an veränderte Arbeitsbedingungen oder Personalwechsel ermöglichen. Ziel ist es, einen psychologisch gesunden und sicheren Arbeitsplatz zu schaffen.
Die Dokumentation aller Schritte ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie sollte die durchgeführten Analysen, erzielten Ergebnisse und umgesetzten Maßnahmen umfassen. Diese Unterlagen dienen gleichzeitig als Grundlage für weitere Verbesserungen.
Das Feedback aus der Überprüfung fließt in die Planung zukünftiger Maßnahmen ein. So entsteht ein geschlossener Kreislauf: Nach der Kontrolle der Wirksamkeit beginnt der Prozess von vorne. Psychische Gesundheit und Sicherheit sollten dabei ein fester Bestandteil aller strategischen und operativen Entscheidungen der Geschäftsführung sein.
Praktische Lösungen für KMU
Häufige Probleme lösen
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen bei der Umsetzung der psychologischen Gefährdungsbeurteilung (GBU Psyche) oft vor besonderen Herausforderungen. Begrenzte Budgets und fehlende personelle Ressourcen machen eine professionelle Umsetzung schwierig. Dazu kommt, dass viele KMU die hohen Kosten externer Beratung abschrecken.
Ein praktikabler Ansatz ist die schrittweise Umsetzung. Statt alle Arbeitsbereiche gleichzeitig zu analysieren, können Unternehmen mit den Bereichen beginnen, in denen Probleme wie hohe Krankheitsraten oder eine starke Fluktuation auftreten. Dieser gezielte Fokus spart Ressourcen und liefert schnell verwertbare Ergebnisse.
Eine weitere Möglichkeit ist, auf interne Schulungen und Mitarbeitereinbindung zu setzen. Führungskräfte oder Personalverantwortliche können das notwendige Wissen erwerben und als Multiplikatoren im Unternehmen agieren. Durch kurze Team-Meetings oder strukturierte Befragungen lassen sich wertvolle Einblicke gewinnen – vorausgesetzt, die Anonymität der Mitarbeitenden bleibt gewahrt.
Standardisierte Vorlagen können den Aufwand erheblich reduzieren. Statt individuelle Fragebögen zu entwickeln, können bewährte Instrumente verwendet werden. Das spart Zeit und gewährleistet eine methodisch fundierte Herangehensweise. Digitale Toolkits bieten zusätzliche Unterstützung, indem sie die Maßnahmen optimieren und deren Dokumentation erleichtern.
Digitale Toolkits nutzen
Digitale Lösungen können den gesamten Prozess der GBU Psyche erheblich vereinfachen. Sie bieten strukturierte Abläufe, vorgefertigte Vorlagen und automatisierte Auswertungen – ideal für Unternehmen, die keine tiefgehenden Fachkenntnisse in diesem Bereich haben.
Ein Beispiel ist das GA-Psyche KIT, das speziell für kleinere Unternehmen entwickelt wurde. Dieses Toolkit führt Nutzer mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen durch den gesamten Prozess und stellt sämtliche notwendigen Vorlagen bereit. Es ist flexibel anpassbar an verschiedene Branchen und Unternehmensgrößen und berücksichtigt auch besondere Arbeitssituationen wie Homeoffice oder Schichtarbeit.
Ein großer Vorteil: Das System erstellt automatisch alle erforderlichen Nachweise gemäß § 5 ArbSchG in einem klar strukturierten Format. Die integrierte Zertifizierung mit Auditbericht dokumentiert die korrekte Durchführung und dient als Nachweis gegenüber Kunden, Geschäftspartnern oder Versicherungen.
Dank regelmäßiger Updates bleibt das Toolkit immer auf dem aktuellen rechtlichen Stand. Im Vergleich zu externer Beratung bietet es eine kostengünstige und dennoch rechtskonforme Lösung. Während professionelle Beratungen oft teuer sind, ermöglichen digitale Tools eine effiziente und erschwingliche Umsetzung.
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Zusammenfassung und wichtigste Punkte
Vorteile der GBU Psyche-Konformität
Die Umsetzung der GBU Psyche bietet mehr als nur die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben. Durch gezielte Präventionsmaßnahmen können Unternehmen Krankheitstage verringern und gleichzeitig die Zufriedenheit der Mitarbeitenden erhöhen. Das wirkt sich direkt auf eine geringere Fluktuation und eine gesteigerte Produktivität aus.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Einhaltung der GBU Psyche schützt Unternehmen vor möglichen rechtlichen Konsequenzen gemäß § 5 ArbSchG.
Zusätzlich signalisiert eine zertifizierte GBU Psyche soziale Verantwortung und stärkt das Image des Unternehmens nach außen.
Diese Vorteile bilden eine solide Grundlage für praxisorientierte Handlungsempfehlungen.
Empfehlungen für KMU
Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ergibt sich aus diesen Vorteilen eine klare Handlungsstrategie.
- GBU Psyche als strategische Investition betrachten: KMU sollten die Gefährdungsbeurteilung Psyche nicht als Pflichtübung, sondern als Chance zur Verbesserung des Arbeitsumfeldes sehen. Der Einstieg gelingt am besten schrittweise, z. B. in Bereichen mit bereits bestehenden Herausforderungen. Von dort aus kann die Beurteilung systematisch ausgeweitet werden.
- Nutzung digitaler Tools: Tools wie das GA-Psyche KIT bieten eine strukturierte Herangehensweise und automatisierte Dokumentationsmöglichkeiten. Damit können Unternehmen nicht nur die Kosten für externe Berater senken, sondern auch sicherstellen, dass die Beurteilung rechtskonform erfolgt.
- Regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung: Bei betrieblichen Veränderungen sollte die GBU Psyche stets angepasst werden, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.
Mit den richtigen Hilfsmitteln und einem strukturierten Ansatz wird die Umsetzung der GBU Psyche nicht nur einfacher, sondern bringt auch spürbare Vorteile in den Bereichen Mitarbeitermotivation, Effizienz und Rechtssicherheit.
Das Fürstenberg Institut erklärt: Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GBU Psyche)

FAQs
Welche Schritte sind notwendig, damit kleine und mittlere Unternehmen die GBU Psyche erfolgreich umsetzen können?
Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist es entscheidend, die Gefährdungsbeurteilung (GBU) Psyche strukturiert anzugehen. Der erste Schritt: Arbeitsbereiche klar definieren und Tätigkeiten den Mitarbeitenden zuordnen. Dabei sollten auch Gruppen mit besonderem Schutzbedarf berücksichtigt werden.
Im nächsten Schritt geht es darum, psychische Belastungen systematisch zu erfassen. Das kann durch die Analyse verschiedener Aspekte wie Arbeitsorganisation, Aufgabenverteilung, soziale Beziehungen oder die Arbeitsumgebung geschehen. Diese Belastungen werden anschließend bewertet, um festzustellen, ob Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Auf Grundlage der Bewertungsergebnisse sollten Unternehmen gezielte Maßnahmen entwickeln und umsetzen, die die Belastungen verringern. Doch damit ist die Arbeit nicht getan: Es ist ebenso wichtig, die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zu überprüfen. Außerdem sollte die GBU Psyche regelmäßig aktualisiert werden, vor allem, wenn sich die Arbeitsbedingungen ändern.
Zum Schluss gilt: Alle Schritte und Ergebnisse müssen sorgfältig dokumentiert werden. Das ist nicht nur für die interne Nachvollziehbarkeit wichtig, sondern auch, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.
Wie können kleine Unternehmen die GBU Psyche mit digitalen Tools wie dem GA-Psyche KIT einfacher umsetzen?
Digitale Hilfsmittel wie das GA-Psyche KIT erleichtern es kleinen Unternehmen, die psychische Gefährdungsbeurteilung (GBU Psyche) effizient und budgetfreundlich umzusetzen. Dieses Toolkit enthält klare, schrittweise Anleitungen und eine Vielzahl an Vorlagen, die speziell auf die Anforderungen kleiner Betriebe abgestimmt sind.
Mit dem GA-Psyche KIT können Unternehmen den gesamten Prozess eigenständig durchführen, ohne auf teure externe Berater angewiesen zu sein. Gleichzeitig unterstützt es dabei, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und sicherzustellen, dass die Beurteilungen regelmäßig sowie korrekt erfolgen.
Wie können Mitarbeitende aktiv in die psychische Gefährdungsbeurteilung (GBU Psyche) eingebunden werden?
Um Mitarbeitende aktiv in die psychische Gefährdungsbeurteilung (GBU Psyche) einzubeziehen, ist eine offene und ehrliche Kommunikation entscheidend. Vermitteln Sie klar, welche Ziele verfolgt werden und welchen Mehrwert die GBU Psyche für alle Beteiligten hat. Das schafft Vertrauen und fördert die Bereitschaft zur Mitwirkung.
Mitarbeiterbefragungen und Workshops sind hervorragende Ansätze, um Meinungen einzuholen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Wenn Mitarbeitende in die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen einbezogen werden, erhöht das die Praxisnähe und sorgt dafür, dass die Maßnahmen realistisch und umsetzbar sind. Gleichzeitig stärkt es das Vertrauen in die Führung und die Motivation innerhalb des Teams.
Durch regelmäßige Updates und eine transparente Kommunikation zu den Ergebnissen sowie den geplanten Maßnahmen wird die Beteiligung weiter gefördert. So zeigen Sie den Mitarbeitenden, dass ihre Meinungen und Beiträge ernst genommen und geschätzt werden.